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Ein Oscar für Zauberkünstler Louis von Eckstein

Große Ehre für Louis von Eckstein: Tony Hassini überreichte ihm bei einer Show bei Stuttgart den Merlin-Award.
Große Ehre für Louis von Eckstein: Tony Hassini überreichte ihm bei einer Show bei Stuttgart den Merlin-Award.Bild: Daniela Kleih

PLUS Seit elf Jahren verzaubert der Mentalist Louis von Eckstein aus Beuerbach sein Publikum. Zu seiner Show nahe Stuttgart reiste ein prominenter Gast eigens aus New York an.

Dieser Mann verzaubert sein Publikum. Es war bei Kunstpreisgala unserer Zeitung als der Magier Louis von Eckstein nicht nur Oberbürgermeister Mathias Neuner, sondern das gesamte Publikum im Foyer des Stadttheaters mit seiner Zauberkunst verblüffte. Er beherrscht die Kunst des Gedankenlesens sowie anderer mentalmagischer Kunststücke wie kaum ein Zweiter. Eine Bestätigung dafür erhielt er jetzt bei einer besonderen Show in Waiblingen bei Stuttgart. Dort erhielt der 40-Jährige die Auszeichnung „Best Mentalist Germany 2019“. Der Verleiher des Preises reiste dafür extra aus New York an.

Er hat schon die Tricks seines Großvaters bewundert

Schon als Bub hat Louis von Eckstein die kleinen Zaubertricks seines Großvaters bewundert. Später erinnerte er sich daran und begann – neben seinem Job im öffentlichen Dienst – seine Karriere als Zauberkünstler, bildete sich fort, baute nach und nach sein Repertoire aus und zauberte auf unzähligen privaten und öffentlichen Veranstaltungen. Die Verleihung des Merlin-Awards, des sogenannten „Oscars der Zauberkunst“, sei bislang der Höhepunkt seiner Karriere als Zauberer. Die International Magicians Society, die weltweit größte Vereinigung von Magiern, kürt alljährlich die Besten ihres Faches. David Copperfield, Siegfried & Roy sowie allerhand andere berühmte Namen tragen bereits diesen Titel. Und jetzt auch Louis von Eckstein, der in Beuerbach bei Weil lebt.

Derzeit schreibt Louis von Eckstein ein Buch

Auch wenn der 40-Jährige erst relativ spät seine Leidenschaft zur Passion machte, ist er kein Unbekannter der Szene mehr. Seit nunmehr elf Jahren steht er nicht nur auf deutschen, sondern auch auf internationalen Bühnen und verzaubert sein Publikum. Louis von Eckstein möchte seine Zuschauer aber auch außerhalb des Rampenlichts erreichen. Deswegen investiert er seit gut einem Jahr jede freie Minute in das Schreiben eines Buches. „Keine Sorge, es wird kein Fachbuch für Zauberkollegen“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Vielmehr gehe es darum, die Magie auch außerhalb der Bühne aufrecht zu erhalten. Jeder, der sich mit Körpersprache und dem Durchschauen des Gegenübers auseinandersetzt, werde Gefallen daran finden.

Doch wie ist die International Magicians Society mit Sitz in New York auf den Magier aus Beuerbach aufmerksam geworden? „Ich habe mich mit einem Video einer meiner Shows in Österreich beworben“, sagt Louis von Eckstein, der, wie viele andere Zauberkünstler auch, Mitglied der International Magicians Society ist. Mit seinem Video sei er in die engere Auswahl in Deutschland gekommen. Tony Hassini, der Leiter dieser internationalen Vereinigung, wollte den 40-Jährigen aber live bei einer seiner Shows sehen.

Eineinhalb Jahre an der Show gefeilt

Eineinhalb Jahre feilte Louis von Eckstein an einem Programm, das Tony Hassini überzeugen sollte. Gemeinsam mit dem Hypnotiseur Marco Miele und dem Magier Kai Hildebrand organisierte er eine Show im Traumpalast in Waiblingen. „Wir sind drei komplett verschiedene Zauberkünstler und Charaktere“, sagt Louis von Eckstein. Und entsprechend unterschiedliche seien auch die jeweiligen Auftritte verlaufen. Der 40-Jährige zeigte unter anderem jene Vorführung mit einem Würfel, mit der er schon das Publikum der Kunstpreisgala in Landsberg verzauberte. Seinerzeit erriet er die von Oberbürgermeister Neuner gewürfelten Zahlen, ohne die Würfel gesehen zu haben.

Seine Tricks bleiben ein Geheimnis

Teil seiner Show war eine Vorhersage, wie er sie auch schon im Frühjahr bei einem Auftritt in Landsberg gezeigt hatte. Damals gab Eckstein gleich zu Beginn des Abends einen verschlossenen Umschlag an einen Gast weiter, der ihn gut bewachen sollte. Am Ende des Abends erhielt eine Frau im Publikum ein Bild zum Ausmalen. Die unterschiedlichen Farben wählte sie selbst, der Zauberer sah nicht welche. Das Bild zeigte einen Mann. Die Frau zeigte das Bild dem Publikum, dann wurde der verschlossene Umschlag geöffnet. Das Verblüffende daran: Das Bild darin war mit den gleichen Farben, an den gleichen Stellen ausgemalt. Wie Eckstein das macht, bleibt sein Geheimnis.

Nicht nur dem Publikum in Landsberg und den rund 200 Besuchern in Waiblingen, sondern auch dem weit gereisten Gast aus New York gefiel die Show des Mentalisten aus Beuerbach. Gleich im Anschluss an die Vorführung im Traumpalast überreichte Tony Hassini den Merlin-Award in der Kategorie Mentalist an Louis von Eckstein. „Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagt der 40-Jährige und freut sich über den „Oscar der Zauberkunst“.

Autor: Andreas Garitz

Cheffe

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